Willkommen auf meiner persönlichen Internetseite! Hier informiere ich über meine Forschungs-, Publikations- und Lehrtätigkeit sowie meine gehaltenen und zukünftigen Vorträge. In einigen Fällen haben Sie die Möglichkeit, Texte von Aufsätzen und Vortragsmanuskripten als pdf-File herunterzuladen.

Hin und wieder werde ich mich zu medienbezogenen Themen in meinem Blog äußern. Im Kalender rechts auf dieser Seite können Sie sehen, wann der letzte Eintrag stattgefunden hat. Ich freue mich dann über Reaktionen Ihrerseits. Es ist meine tiefe Überzeugung, dass es auch in der schönen neuen Welt der digitalen Informations-Technologie mehr braucht, um als Journalist zu gelten, als nur etwas zu veröffentlichen - sei es im Hydepark, in der Kneipe oder in der Blogosphäre. Die neuen Kommunikations-Strukturen sind gleichwohl eine Herausforderung für Identität und öffentliche Wertschätzung des professionellen Journalismus. Dass diese erhalten bleiben, daran arbeiten wir.



Anmerkungen zu meiner Website können Sie gerne auch direkt an wolfgang.donsbach@tu-dresden.de senden.



Wolfgang Donsbach

dpunkt - es geht um Dresden

neue Sendereihe mit Wolfgang Donsbach und Helma Orosz auf Dresdeneins. Zur ersten Sendung –>

Seit 25. Juni Fellow der International Communication Association –> ica_fellow-award-donsbach_cindy-gallois

“Who is Afraid of Opinion Polls” - via Website der WAPOR 
Elisabeth Noelle 19. Dezember 1916-25. März 2010
Am 25. März verstarb Prof. Dr. Dr. h.c. Elisabeth Noelle-Neumann, die ich verschiedenen Phasen unseres Lebens als akademische Lehrerin, hochschulpolitische Gegnerin, Vorgesetzte, wissenschaftliche Kollegin und schließlich in den letzten Jahrzehnten als Freundin erlebte. Sie war für mich in vielerlei Hinsicht Modellperson und Ansporn, immer mal wieder auch Reizfigur. Die meisten Menschen mussten sich ein Bild von ihr nur von öffentlichen Auftritten, aus den Medien, aus ihren vielen, vielen Publikationen oder auch nur vom Hörensagen machen. Wer sie näher erlebte, erkannte auch den Menschen, die immer noch mädchenhafte Frau - mit ihren Gefühlen, Schwächen und ihrem Humor. Elisabeth Noelle hat mich in meinem wissenschaftlichen Leben mehr geprägt als jeder andere Mensch. Am meisten hat mich ihre Unabhängigkeit im Denken und Handeln beeindruckt. Ich hoffe, ich habe etwas davon mitbekommen, dass man “herrschende Lehren” und “politische Korrektheit” erst einmal in Frage stellen sollte. Dass man sich damit oftmals Feinde macht, hat sie selbst erlebt. Das Bild zeigt uns Mitte der neunziger Jahre nach einem Vortrag von Elisabeth Noelle-Neumann, wie sie sich damals noich nannte, in Dresden.
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Neu: Personalisierte Werbung/Personalized advertisement:
Jandura, O. & Donsbach W. (2010): Personalisierte Werbung in Zeitschriften (Personalized advertisement in magazines). In: Woelke, J., Maurer, M. und Jandura, O. (eds.): Forschungsmethoden für die Markt- und Organisationskommunikation. Köln: Herbert von Halem Verlag, 111-126 (with Olaf Jandura)
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Neu: Die Politische Meinung
Von der Politiker- zur Journalistenverdrossenheit? Die Politische Meinung, 55 (2010), Nr. 484, 21-26 (mit Michael Rentsch) LINK –>
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New: Comparative Media Systems The Global Journalist: Are Professional Structures Being Flattened? In: Dobek-Ostrowska, B., Glowacki, M., Jakubowicz, K. & Sükösd, M. (eds.): Comparative Media Systems. European and Global Perspectives. Budapest, New York 2010: CEU Press, 153-170 LINK ->
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My best birthday present by my best friend: Tom Patterson’s note in “Publizistik” pdf tom-in-publizistik
DLF-Interview am 21.12.09 zur Politikdarstellung in den Medien. Listen
Lecture at Boston University –> Podcast and Slides
Deutsche Welle on verdict in the trial against Alex S.deutsche-welle_ddverdict
New: Journalists and Their Professional Identities Identities

    

What’s Up?
  • 09.07. Eichstätt: Theories and Concepts in Comparative Journalism Research. Tagung Comparing Journalism: Theory, Methodology, Findings

 news.de zum Thema Politiker-Statements am 30.08.09

LVZ online zum Thema Wahlbeteiligung am 30.08.09 lvz-online-3108-09_wahlbeteiligung

Deutschlandfunk-Beitrag von Alexandra Gerlach zum Thema NPD in Sachsen (26.08.09)dlf_20090826_0641_e4e8f5a8

Offener Brief zum Thema Ausländerfeindlichkeit in Dresden

Dresden – wache auf!

An der Trauerfeier für die ermordete Marwa El Sherbiny am Samstagnachmittag nahmen laut Agenturberichten 1500 Menschen teil. Das ist eine wohlwollende Schätzung. Wahr-scheinlich waren es keine 1000, unter ihnen viele ausländische Mitbürger und Organisatio-nen.  Die Oberbürgermeisterin hielt es nicht für nötig, wegen dieses Anlasses ihren Urlaub zu unterbrechen. Auch der erste Mann im Freistaat ließ sich durch zwei Minister vertreten. Die mangelhafte Organisation, von der Qualität der Akustik bis zu dem Durcheinander am Ende, als es darum ging, die weißen Rosen abzulegen und sich in das Kondolenzbuch einzutragen, zeigt eines: Dresden hat nicht verstanden, welche Dimension dieses Verbrechen für die Stadt hat und welche Dimension man deshalb seiner Bewältigung zukommen lassen muss. Wirt-schaftsbürgermeister Dirk Hilbert muss man zu Gute halten, dass er in seiner guten Rede das Problem gleich zu Beginn auf den Punkt brachte: Wenn wir der Welt etwas beweisen wollen, dann müssen beim nächsten Mal mehr Menschen kommen… DER GANZE BRIEF HIERdresden-problem

Siehe Filmspots der TU Dresden gegen Ausländerfeindlichkeit: “Nicht allein; “Die ideale Welt”; “Sich selbst”

Dieses Jahr erschienen/Published this Year

 

Unser Buch ist bei UVK erschienen. Erste Reaktionen und die Ankündigungen für die offiziellen Buchvorstellungen in München und Hamburg finden Sie auf der Seite “NEWS”

Angewandte Medienforschung: Dritter Jahrgang beginnt im Herbst

Unser Konzept für die neuen Studiengänge scheint aufzugehen. Im Herbst beginnt der dritte Jahrgang des neuen Masterstudiengangs “Angewandte Medienforschung” in Kooperation mit dem ZDF. Die Nachfrage aus dem In- und Ausland nach dieser eher speziellen Masterstudiengang war bisher erfreulich groß. Dies dokumentiert den in der “Mediendemokratie” ständig steigenden Bedarf nach Experten im Bereich der Media- und Publikumsforschung, der Inhaltsanalyse und der Demsokopie. Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. Juli. Hier gibt es die Informationen zum Studiengang.

Woher kommt die Gefahr für unsere Freiheit?

Die Diskussion über das neue BKA-Gesetz droht die Anbindung an die Wirklichkeit zu verlieren. Einige in Deutschland halten Terrorismus offensichtlich für etwas, das uns nichts angeht - trotz expliziter Drohungen der Islamisten, trotz der ”Kofferbomber”, die nur durch eine Mischung aus geschickter Ermittlung und Zufall rechtzeitig aufgespürt wurden.  Die Gleichen, die mit dem Gesetz  das Ende des Rechtsstaats beklagen (obwohl dem Gesetz erheblich die Zähne gezogen wurden), wären vermutlich die Ersten, die das Versagen des Staates beklagen würden, wenn Terrorismus auch bei uns einmal so hinlangt wie er es in den USA, Spanien, England oder jetzt Indien getan hat.  Terrorismus bedient sich heute modernster Kommunikationstechnologien. Wir schützen in erster Linie die Terroristen, wenn die Ermittler da technisch nicht mithalten dürfen.

Wie der internationale Terrorismus das Internet nutzt, finden Sie in dem Beitrag des Boston “Metro”, der auch unseren israelischen Kollegen Gabriel Weimann zitiert .

Umfrage: Vertreibung der Deutschen ist vergessenes Thema

Es war an der Zeit, die Ergebnisse einer Umfrage zu veröffentlichen, die wir bereits vor vier Jahren in Sachsen durchgeführt haben, die aber niemals das Licht der Welt erblickten. Vielleicht ist ja das Thema selbst die Ursache der Nicht-Veröffentlichung. Es geht nämlich um die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und an dem Buch sollten Wissenschaftler aus Deutschland und Osteuropa mitschreiben. Auch ohne Rücksprache mit den Herausgebern gebe oich sie nun an die Öffentölichkeoit - auch wenn es nur die begrenzte Öffentlichkeit meines Blogs ist.

Die Vertreibung der Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten ist ein aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwundenes Thema. Mehr als 60 Jahre nach Kriegsende lässt es sich auch mit größeren Anstrengungen  nicht wieder beleben. Schon gar nicht gilt dies für Themenaspekte, die mit konflikthaltigen materiellen Forderungen gegenüber Nachbarn verbunden sind, mit denen man sich inzwischen sogar in einer Staatengemeinschaft befindet. Nachdenklich muss aber stimmen, dass nicht einmal die Erinnerung an das Leid von Millionen Menschen opportun und öffentlich durchsetzungsfähig erscheint – wie die Debatte und unsere Zahlen zum “Zentrum für Vertriebene” zeigen. Den Menschen fehlen Kenntnisse, historisches Bewusstsein und eine hinreichende moralische Bewertungskraft. Den Politikern fehöt oft der Mut, dieses Thema gegen Widerstände aus dem In- und Ausland nachhaltig zu verfolgen. Lesen Sie den ganzen Forschungsbericht.vertreibung_bericht_final_17-04-05  PDF

Bloggen oder Journalismus

Es ist meine tiefe Überzeugung, dass es auch in der schönen neuen Welt der digitalen Informations-Technologie mehr braucht, um als Journalist zu gelten, als nur etwas zu veröffentlichen - sei es im Hydepark, in der Kneipe oder in der Blogosphäre.  Die neuen Kommunikations-Strukturen sind gleichwohl eine Herausforderung für Identität und öffentliche Wertschätzung des professionellen Journalismus. Dass diese erhalten bleiben, daran arbeiten wir.